Aufführungen / Oper
Oper Leipzig
Leipzig, Augustusplatz 12
- Premiere: Mozart / Rachmaninow
- Uraufführung: Coming Up for Air
- Der fliegende Holländer
- Rigoletto

- Falstaff
- Così fan tutte

- Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?
- La bohème
- Götterdämmerung
- Die Zauberflöte

- Onboarding
- Lauschkonzert
- La Traviata

- Madama Butterfly

- Tristan und Isolde

- Romeo und Julia
- Regina
- Undine

- An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik
- Carmen

- Kostprobe Leipziger Ballett
- Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie.
Aufführungen / Musical
Musikalische Komödie Leipzig
Leipzig, Dreilindenstraße 30
- Premiere: Im weißen Rössl
- The Addams Family
- Die Fledermaus

- Babykonzert Musikalische Komödie
- Die Csárdásfürstin
- Gesucht: Peter und der Wolf
- Die kleine Meerjungfrau

- Tupoka Ogette: Trotzdem zuhause
- Zar und Zimmermann
- Alice im Wunderland

- Der Waffenschmied
- Der kleine Zar
- Evita

- Poetry Slam
- Me and my Girl
- Musikalische Komödie der Oper Leipzig
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Oper
Undine
Oper Leipzig
Romantische Zauberoper in vier Aufzügen | Libretto vom Komponisten, nach der Erzählung »Undine« von Friedrich de la Motte Fouqué Undinen, weibliche Wasserwesen, können nur durch die Vermählung mit einem irdischen Mann eine unsterbliche Seele erlangen. Doch welcher Preis ist dafür zu zahlen? Was macht eine Seele aus? Die Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod beginnt in einer abgeschiedenen Fischerhütte eines alten Ehepaares und deren Ziehtochter Undine. Als Ritter Hugo Zuflucht vor einem Unwetter in dieser Hütte findet, verlieben er und Undine sich ineinander und heiraten. Noch bevor es gemeinsam zurück in die Stadt gehen soll, flüstert Undine ihrem frisch Angetrauten warnend zu: »O halte fest an deinem Glauben und bleibe deinem Schwure treu, dass ich dein Glück, dein alles sei!«, denn wenn Undines Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Vor fast 180 Jahren musste Albert Lortzing das Stadttheater Leipzig aus tragischen Gründen verlassen, doch seine Musik ist untrennbar mit Leipzig verbunden und kehrt stets voller Poesie und Kraft zurück! Albert Lortzing selbst gibt dazu an: »Diese Oper muss gefallen. Ich versichere dir, dass Musikstücke vorkommen, deren Effekte ich nicht geahnt hätte.« Musikalische Leitung: Yura Yang Inszenierung: Tilman Köhler Bühne: Karoly Risz Kostüme: Susanne Uhl Dramaturgie: Marlene Hahn Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint Chor der Oper Leipzig Gewandhausorchester In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: ca. 3 1/4 Stunden | Eine Pause ab 14 Jahren Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Aufführungen
| Oper
Regina
Oper Leipzig
Premiere: 25.4.2026 Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schreibt, ist Revolution. Und genau die und ihre sozialen Unruhen sind der Inhalt und das Besondere dieses Werkes, das Lortzing nach seiner Frau benannte: Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Dieser politische Konflikt führt soweit, dass Stephan bereit ist, alle und alles in die Luft zu sprengen. Wie weit wird Regina gehen, um den Frieden wiederherzustellen? Lortzings Revolutionsoper wurde aufgrund ihrer Brisanz lange unter Verschluss gehalten und selbst bei ihrer Uraufführung 1899 weit nach Lortzings Tod nur zensiert aufgeführt. Lortzing wusste, wie es ist, hart zu arbeiten und trotzdem nicht genug zu haben. Doch hielt die bürgerliche Künstlerfamilie um Ehefrau und Kollegin Regina und ihre vielen Kinder stets zusammen. Dieser Opern-Rarität haftet etwas Einzigartiges an, und der Wunsch nach Frieden und Freiheit könnte heute aktueller nicht sein. Die Zeitschrift »Signale« schrieb 1849 über den Träumer Lortzing und seine Oper: »›Regina‹ wird er vorläufig aufbewahren bis auf bessere Zeiten.« Musikalische Leitung: Constantin Trinks Inszenierung: Bernd Mottl Bühne: Friedrich Eggert Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Thomas Hupe Dramaturgie: Inken Meents In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln ab 15 Jahren
Aufführungen
| Ballett
Romeo und Julia
Oper Leipzig
Ballett von Lauren Lovette | Sergej Prokofjew: Romeo und Julia, op. 64 (1935/36, revidiert 1940) Ballett in 3 Akten von Sergej Prokofjew, Adrian Pietrowski, Leonid Lawrowski und Sergej Radlow Mitreißende Musik und die wohl größte Liebesgeschichte des literarischen Kanons – »Romeo und Julia« ist eines der beliebtesten Ballette überhaupt. Die Erzählung von junger, ungestümer Liebe und tiefsitzendem altem Hass ist unzählige Male für die Bühne, für Film und Fernsehen adaptiert worden. Die amerikanische Choreographin Lauren Lovette legt in ihrer ersten Arbeit für das Leipziger Ballett den Fokus auf den Kern der Tragödie: die Beziehungen und Gefühle zwischen den Figuren, die wir alle kennen und deren bekannter Geschichte wir folgen dürfen. In Shakespeares einnehmendem Drama findet sich die Liebe in all ihren Formen – sei sie romantisch, platonisch oder familiär – und wird der Katalysator für größtes Glück und tiefsten Schmerz. Das Bühnen- und Kostümbild von Thomas Mika ermöglicht eine zeitlose Perspektive auf Liebe, Tragödie, Freundschaft und Verlust und verwebt den Zauber der Erzählung mit dem des Theaters selbst. Musikalische Leitung: Yura Yang / Olivia Lee-Gundermann Choreographie: Lauren Lovette Bühne, Kostüm: Thomas Mika Licht: Michael Röger Dramaturgie: Anna Diepold Fotographische Umsetzung Bühnenbild: Ida Zenna Leipziger Ballett Gewandhausorchester Dauer: 2 1/4 Stunden ab 13 Jahren
Aufführungen
| Oper
Tristan und Isolde
Oper Leipzig
Handlung in drei Aufzügen | Text vom Komponisten In seinem späten Musikdrama erzählt Richard Wagner die tragische Geschichte zweier Liebender, denen ein Zusammensein einzig im Tod vergönnt ist. Der Komponist schrieb seine Oper unter dem Einfluss seiner glühenden, doch unerfüllten Liebe zu Mathilde Wesendonck – so kommt es nicht von ungefähr, dass Wagner mit »Tristan und Isolde« eines seiner anrührendsten und sinnlichsten Werke schuf. Musikalische Leitung: Ivan Repušić Inszenierung: Enrico Lübbe Co-Regie: Torsten Buß Bühne: Étienne Pluss Kostüme: Linda Redlin Video: fettfilm Licht: Olaf Freese Dramaturgie: Nele Winter Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer Leitung Komparserie: Esther Maria Rose Herren des Opernchores Kinderchor der Oper Leipzig Gewandhausorchester In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Spieldauer: ca. 4 3/4 Stunden | Zwei Pausen ab 17 Jahren Einführung in deutscher und englischer Sprache
Aufführungen
| Oper
Madama Butterfly
Oper Leipzig
Japanische Tragödie in drei Akten Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa Nach dem Schauspiel von David Belasco und John Luther Long Diese Oper, die Puccini selbst als sein liebstes und bestes Werk ansah, lässt keinen kalt. Im Sommer 1900 erlebte der Komponist in einem Londoner Theater das Schauspiel »Madame Butterfly« von David Belasco, das ihn nachhaltig beeindruckte. Es verband eine menschliche Tragödie von nahezu antikem Ausmaß mit den Reizen einer fernen Kultur. Wie Belascos Stück spielt auch Puccinis 1904 uraufgeführte Oper in der Gegenwart: In Gestalt des amerikanischen Marineleutnants Pinkerton bricht die westliche Welt in die festgefügte, durch strenge Bräuche geprägte japanische Gesellschaft ein. Die Scheinehe, die Pinkerton mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, eingeht, ist für ihn ein exotisches Liebesabenteuer. Für Cio-Cio-San bedeutet sie die Hoffnung ihres Lebens. Fasziniert vom Hauch einer anderen, freieren Welt, der ihren Geliebten umgibt, ist sie bereit, mit allen bisherigen Bindungen zu brechen. Unbeirrt glaubt sie an Pinkertons Rückkehr, als dieser Japan längst verlassen hat. Sein Besuch des Inselreichs nach drei Jahren führt zur Katastrophe. Mit »Madama Butterfly« gelang Puccini eines der größten Meisterwerke seiner Zeit, in dem lyrischer Schmelz, emotionale Verdichtung und exotisches Kolorit auf bestrickende Weise zusammenfließen, ohne die Darstellung der Wahrheit zu verschleiern. Regie führt Aron Stiehl, der im Sommer 2013 in Bayreuth für seine Inszenierung von Wagners »Liebesverbot« und ebenso bei der anschließenden Leipziger Premiere dieser Produktion gefeiert wurde. Musikalische Leitung: Christoph Gedschold Inszenierung: Aron Stiehl Bühne: Frank-Philipp Schlößmann Kostüme: Sven Bindseil Einstudierung Chor: Alessandro Zuppardo Dramaturgie: Marita Müller Chor: Chor der Oper Leipzig Orchester: Gewandhausorchester In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln Dauer: ca.2 3/4 Stunden | Eine Pause ab 15 Jahren
Aufführungen
| Oper
La Traviata
Oper Leipzig
Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas Liebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik. Musikalische Leitung: Christoph Gedschold / Yura Yang Inszenierung: Andreas Homoki Bühne: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Gabriele Jaenecke Licht: Michael Röger Chor der Oper Leipzig Gewandhausorchester Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Spieldauer: ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
Aufführungen
| Oper
Coming Up for Air
Oper Leipzig
Uraufführung: 14.3.2026 Oper in drei Akten | Libretto von Jessica Walker nach dem Roman von Sarah Leipciger | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Drei Welten, drei Gewässer, drei Leben verschmelzen zu einem Atem: Anouk, eine junge Schriftstellerin, ringt um jeden Atemzug, denn sie ist an Mukoviszidose erkrankt. Der Kampf um Atem, führt sie auf einen Weg in die Vergangenheit, in ein anderes Land, zu einer anderen Frau. Gebannt rekonstruiert sie die mysteriöse Geschichte der »Inconnue de la Seine«, der geheimnisumwobenen unbekannten Toten aus der Seine. Als Anouk in diese französische Tragödie eintaucht, erkennt sie die Verbindungen zwischen ihrem Leben, dem der Unbekannten und dem eines norwegischen Puppenmachers. Dieser, vom Verlust seines ertrunkenen Sohnes gezeichnet, entwickelt eine Puppe, mit der die Mund-zu-Mund-Beatmung erlernt werden kann. Für das Gesicht der Puppe wählt er die Totenmaske der »Inconnue de la Seine« – ihr Lächeln soll fortan Leben retten. Diese Oper verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke, der musikalische sowie gesellschaftliche und topographische Grenzen auslotet, erschuf eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon. Musikalische Leitung: Matthias Foremny Inszenierung: Florentine Klepper Bühne: Dirk Becker Kostüme: Anna Sofie Tuma Video: Philipp Ludwig Stangl Dramaturgie: Marlene Hahn Kompositionsauftrag von der Oper Leipzig, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Aufführungen
| Ballett
Mozart / Rachmaninow
Oper Leipzig
Premiere: 22.2.2026 Mit »Mozart / Rachmaninow« ehrt das Leipziger Ballett Uwe Scholz, dessen choreographisches Werk die Stadt wie ein stiller Widerhall prägt. Seine Kunst ist geformte Musik, eine Sprache aus Licht, Raum und Bewegung, die das Vergängliche festhält und zugleich dem Ewigen nachspürt. In »Jeunehomme« findet Mozarts Klavierkonzert in der Bewegung eine Gegenspielerin für die in den Werken des großen Komponisten typischen Nuancen von Freude und Melancholie. Jede Bewegung wird zum Nachklang einer inneren Welt. Mit Rachmaninows 3. Klavierkonzert entfaltet sich ein choreographisches Meisterwerk, das Klang in Raum gießt und in seiner emotionalen Wucht tief berührt. Nach den »Scholz-Symphonien«, die in der Spielzeit 2024 / 25 an das Schaffen des Choreographen erinnerten, ist dieser Abend eine weitere Hommage. Die Kunst von Uwe Scholz lebt weiter – von Körper zu Körper, von Tänzerin zu Tänzer, in einem ständigen Wechselspiel von Erinnerung und Gegenwart. Dieser Abend ist kein Rückblick, sondern eine Feier des Lebendigen, das mit all seiner Schönheit und Klarheit durch die Zeiten klingt. Musikalische Leitung: Yura Yang Choreographie, Bühne, Kostüme: Uwe Scholz Pianist: Paulo Almeida, Sebastian Fuß ab 14 Jahren
Aufführungen
| Oper
Der fliegende Holländer
Oper Leipzig
Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu suchen: in einem »Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden«. Die Kapitänstochter Senta, die an den gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr Vater Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an seiner Seite von See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemannsballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab. Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten »Fliegenden Holländer« als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas verdichtet Wagner zu einem atmosphärischen Thriller, der vom ersten Ton an in Bann zieht. Michiel Dijkema, der in Leipzig zuletzt mit seiner bewegenden Interpretation von »Rusalka« begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen. Musikalische Leitung: Ivan Repušić / Yura Yang Inszenierung, Bühne: Michiel Dijkema Kostüme: Jula Reindell Licht: Michael Fischer Dramaturgie: Elisabeth Kühne In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 2 3/4 Stunden | 1 Pause | ab 13 Jahren
Aufführungen
| Oper
Götterdämmerung
Oper Leipzig
Dritter Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten »Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen«, so die schicksalhafte Prophezeiung Loges am Ende des »Rheingold«. Dass sich Wotan mit dem Bau von Walhall auf fatale Art und Weise verschuldet hat, wird ihm bereits in der »Walküre« klar, wo er sich vor seiner Tochter Brünnhilde das Scheitern seines Planes selbst eingesteht und nur noch das »Ende« herbeisehnt. Immer wieder schlägt der Fluch des Nibelungen Alberich zu und fordert seine Opfer. Man muss sich entscheiden: Macht oder Liebe. Eine letzte Hoffnung bleibt: Siegfried, der neue Held. Doch der naive Naturbursche wird Opfer der eiskalten Intrigen einer durch und durch degenerierten Gesellschaft, in der Werte wie Liebe und Freundschaft, Wahrheit und Treue mit Füßen getreten werden. So bleibt zum Schluss nur noch der totale Zusammenbruch des Systems als Ausweg für einen Neuanfang. Wagners »Götterdämmerung« beschreibt den Übergang von der Natur zur Kultur, von der Götterwelt zur Menschenwelt, vom Mythos zur Zivilisation, bis sich nach dem großen Weltenbrand schließlich die Natur wieder ihr Recht verschafft. Immer stärker verdichten sich im letzten Teil der Tetralogie die musikalischen Motive, bis in Brünnhildes großem Abgesang Wagner noch einmal die ganze Welt des »Rings« vor uns Revue passieren lässt. Die »Götterdämmerung« ist ein packender Psychothriller über Liebe, Macht und Verrat und ein Kraftakt für Sänger, Chor und Orchester. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Gmd Ulf Schirmer. Musikalische Leitung: Ulf Schirmer Inszenierung: Rosamund Gilmore Bühne: Carl Friedrich Oberle Kostüme: Nicola Reichert Licht: Michael Röger Choreinstudierung: Thomas Eitler de Lint Dramaturgie: Christian Geltinger In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 5 3/4 Stunden | 2 Pausen | ab 17 Jahren
Aufführungen
| Musical
Me and my Girl
Musikalische Komödie
Musical-Comedy in zwei Akten | Musik von Noel Gay | Buch und Liedtexte von L. Arthur Rose & Douglas Furber | Neubarbeitung des Buches von Stephen Fry & Mike Ockrent | Deutsch von Hartmut H. Forche & Mary Millane | Deutsche Liedtexte von Joachim Carl unter Mitarbeit von William Arthur Der soll der neue Earl sein? Die feine adlige Gesellschaft ist erschüttert, denn Bill Snibson passt so gar nicht in ihre Reihen und zu ihrer Vorstellung eines britischen Gentlemans. Der junge Mann aus dem Londoner Arbeiterviertel Lambeth ist der Sohn aus der nicht standesgemäßen Ehe eines Earls, dessen Titel er nun unverhofft erben soll – allerdings nur unter der Bedingung, dass er sich als »würdig und tauglich« erweist. Die Schwester des Verstorbenen, die Herzogin von Dene, nimmt sich seiner an und versucht einen perfekten Gentleman aus ihm zu machen. Während Bills Freundin Sally ins Dorfgasthaus abgeschoben wird, setzt Lady Jacqueline Carstone alles daran, den Erben und damit den Titel für sich zu gewinnen. Am Tag der Entscheidung überrascht Bill mit einem Auftritt als makelloser Gentleman. Doch als plötzlich Sally mit Freunden aus Lambeth auftaucht, schwankt Bill zwischen seinem alten Leben und dem neuen Reichtum. Wofür wird er sich entscheiden? Das Musical von Noel Gay war in den 1930er Jahren das erfolgreichste britische Musical und wurde 1939 unter dem Titel »The Lambeth Walk« verfilmt, der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreute. Als männliche Version von »My Fair Lady« bezaubert die Geschichte mit viel Witz und Ohrwürmern, aber auch mit einer humorvoll-bissigen Kritik an der feinen englischen Gesellschaft und ihren Eigenheiten. Musikalische Leitung: Stefan Klingele Inszenierung: Cusch Jung Choreografie: Andrea Kingston Bühne, Kostüm: Karin Fritz Choreinstudierung: Mathias Drechsler Chor MuKo Extrachor Ballett MuKo Orchester Musikalische Komödie
Aufführungen
| Oper
Evita
Musikalische Komödie
Gesangstexte von Tim Rice | Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince | Deutsch von Michael Kunze Sie war die »geistige Führerin« Argentiniens, eine »Heilige«. Viel bewegt und vor allem Aufsehen erregt hat Eva »Evita« Perón. Doch nun ist sie tot: Mit nur 33 Jahren an Krebs verstorben, wurde Evita zur Legende. Das Volk verfällt in tiefe Trauer, und Che erzählt retrospektiv ihre Lebensgeschichte: wie sie im Alter von fünfzehn Jahren über eine Liebesaffäre mit einem Tangosänger in die Großstadt Buenos Aires gelangte, dort wichtige Persönlichkeiten kennenlernte und dadurch Juan Perón begegnete. Sie verhalf ihm zur Präsidentschaft und nutzte ihre Stimme im Kampf gegen Armut und für das argentinische Volk, bis irgendwann ihre Kräfte nachließen ... Das zuerst 1976 als Album veröffentlichte und zwei Jahre später in London uraufgeführte Erfolgsmusical »Evita« von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice begeistert durch die künstlerisch-emotionale Schilderung der Biographie, des spektakulären Aufstiegs und Falls von María Eva Duarte de Perón (1919–1952): wie es die aus einem kleinen argentinischen Ort stammende Kämpfernatur bis in den Regierungspalast, die Casa Rosada, schaffte und sich für Arbeiter- und Frauenrechte einsetzte. Aufführungsrechte: www.reallyuseful.com, www.musikundbuehne.de Inszenierung: Cusch Jung Choreographie: Mirko Mahr Bühne: Beate Zoff Kostüme: Aleksandra Kica Dramaturgie: Inken Meents Choreinstudierung: Mathias Drechsler Einstudierung Kinderchor / Jugendchor: Sophie Bauer Dauer: 2 1/2 Stunden | 1 Pause | ab 14 Jahren Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn im Venussaal.
Aufführungen
| Oper
Der Waffenschmied
Musikalische Komödie
Premiere: 24.4.2026 Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing Libretto vom Komponisten Lortzings große Themen finden sich auch in dieser beliebten Spieloper: das Handwerk, die Liebe und lustige Verwechslungen sowie eine humorvolle und doch auch kritische Sicht auf Bürger- und Adelsstand. Der Graf von Liebenau hat sich – der Name verrät’s – der Liebe wegen beim Waffenschmied Hans als Geselle anstellen lassen. Liebenau wirbt mit beiden Identitäten um des Schmieds Tochter Marie und hofft, dass sie sich in ihn als Gesellen verliebt und ihn nicht nur wegen seines noblen Stands wählt. Der Geselle scheint tatsächlich den Kampf um Maries Herz zu gewinnen – oder liebäugelt sie vielleicht doch mit den Annehmlichkeiten als Gräfin?! Aber wir wissen: Liebhaber und Nebenbuhler sind ein und dieselbe Person! Vater Waffenschmied macht die Verwirrung noch perfekter, und eine hochwohlgeborene Nebenbuhlerin funkt auch noch dazwischen. Eine bewährte Kabale von Liebe und Verkleidung wird zu einer spritzigen Spieloper. Machen Sie sich auf List, Liebe und launigen Lortzing gefasst! Musikalische Leitung: Michael Nündel / Tobias Engeli Inszenierung: Sonja Trebes Bühne: Dirk Becker Kostüme: Uta Meenen Dramaturgie: Kara McKechnie Choreinstudierung: Mathias Drechsler ab 13 Jahren
Aufführungen
| Oper
Zar und Zimmermann
Musikalische Komödie
Komische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten Albert Lortzing ist der erklärte Liebling der deutschen Spieloper. Bei der Leipziger Uraufführung 1837 spielte er selbst den Peter Iwanow. Hier bekam er zwar schlechte Presse, doch andere Städte machten »Zar und Zimmermann« bald zum Kassenschlager. Für den Regisseur Dominik Wilgenbus und seinen Bühnenbildner Udo Vollmer bildet die flandrische Malerei die Quelle der optischen Inspiration. »Wilgenbus gelang es vortrefflich, dafür zu sorgen, dass die altvertrauten Genrebilder gehörig aus dem Rahmen fallen. Überdies ist alles in diesem abwechslungsreichen, bewegungsfreudigen Genrebilderreigen bis ins letzte Detail stimmig arrangiert. Alles steckt voller Überraschungen und versteckten Bedeutungen. Es wimmelt von gelungenen Einfällen, von denen der slapstikartige, komische Holzschuhtanz und die fabelhaft bewegungssicheren und munter vorgetragenen Chorszenen sicher besondere Höhepunkte sind.« (Leipzig Almanach) Musikalische Leitung: Michael Nündel Inszenierung: Dominik Wilgenbus Bühne: Udo Vollmer Kostüme: Andrea Fisser Choreografie: Mirko Mahr Choreinstudierung: Mathias Drechsler Dramaturgie: Marita Müller Dauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause
Aufführungen
| Operette
Im weißen Rössl
Musikalische Komödie
Premiere: 28.2.2026 Gesangstexte von Robert Gilbert | Musik von Ralph Benatzky | Musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz Endlich Urlaub: in ein schönes Hotel einchecken und die Seele baumeln lassen – am besten mit Blick aufs Wasser. Doch nein: Im Hotel »Zum weißen Rössl« am Wolfgangsee geht’s drunter und drüber. Erholung ade! Denn das Hotel ist vollkommen überlaufen, Arbeit wird ständig mit Privatleben vermischt, und sowohl das Personal als auch die Gäste sind wild verliebt, was durch Verwechslungsspiele und Geheimhaltungen immer wieder in Chaos endet. Nach Entlassungen und Tränen lassen sich dann aber doch noch ein paar Dinge klären – geschäftlich und privat. Der nächste Urlaub kommt bestimmt! Die Kult-Operette mit Musik von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930 begeistert bis heute durch Lieder wie »Im weißen Rössl am Wolfgangsee« oder »Es muss was Wunderbares sein« (von dir geliebt zu werden!). Neben Liedern von Benatzky fügten Dramaturg Hans Müller und Regisseur Erik Charell noch jazzige Modetänze und weitere Lieder ein, wie Robert Stolz’ »Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?«. Dem Charme und Witz des Stückes konnte zum Glück auch das Verbot im Nationalsozialismus nichts anhaben: Vor allem die Verfilmung von 1960 mit Waltraut Haas und Peter Alexander verhalf dem »Rössl« zu neuem Leben. Musikalische Leitung: Tobias Engeli Inszenierung: Klaus Christian Schreiber Choreographie: Mirko Mahr Bühne: Momme Röhrbein Kostüme: Wicke Naujoks Dramaturgie: Inken Meents Choreinstudierung: Mathias Drechsler ab 12 Jahren
Aufführungen
| Ballett
Der Nussknacker
Oper Leipzig
Ballett von Kaloyan Boyadjiev nach »Nussknacker und Mäusekönig« von E.T.A. Hoffmann | Musik von Peter I. Tschaikowski | Koproduktion Opéra national de Bordeaux Ein geheimnisvoller Weihnachtsabend, ein funkelnder Tannenbaum und ein besonderes Geschenk: Für Clara beginnt eine Nacht, wie sie nur im Märchen vorkommt. Der Nussknacker, den sie zu Weihnachten bekommt, wird zum Tor in eine magische Welt, in der Spielzeuge erwachen, Mäuse kämpfen, Schneeflocken tanzen und Träume wahr werden. Kaloyan Boyadjiev haucht dem geliebten Klassiker neues Leben ein. In einer behutsam modernisierten Choreographie und einer funkelnden Neuausstattung voller Liebe zum Detail entfaltet sich ein Ballett, das den Zauber und die Fantasie der Weihnachtszeit zum Leuchten bringt. Mit Tschaikowskis unvergänglicher Musik und einer märchenhaften Bühnenwelt, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubert, wird »Der Nussknacker« zu einer Reise durch Wünsche, Träume und die Magie des Unbekannten – ein zeitloses Märchen, das immer wieder aufs Neue Staunen weckt. Musikalische Leitung: Matthias Foremny / Yura Yang Choreographie: Kaloyan Boyadjiev Bühne, Kostüm: Jon Bausor Kostüme: Bregje van Balen Leipziger Ballett Kinderchor der Oper Leipzig Gewandhausorchester ab 6 Jahren Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer
Aufführungen
| Musical
The Addams Family
Musikalische Komödie
Buch von Marshall Brickman & Rick Elice | Musik und Songtexte von Andrew Lippa | Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams | Deutsch von Anja Hauptmann Wo die Liebe hinfällt … Die junge Erwachsene Wednesday Addams verliebt sich in Lucas Beineke. Das Problem: Familie Addams ist, sagen wir, etwas anders als so manche Musterfamilie. Vater Gomez verspricht Wednesday, der Mutter nichts davon zu erzählen. Doch Gomez kann seine über alles geliebte Morticia nicht anlügen, und so kommt es zur Enthüllung des Geheimnisses und zur Einladung der Familie Beineke ins düstere Haus Addams. Nun prallt die Welt der Addams mit ihrem Hang zum Absonderlichen und Morbiden auf die spießige Gutbürgerfamilienwelt der Beinekes. Ein ganz normaler Abend … Die berühmten Cartoon-Zeichnungen von Charles Addams mit den Figuren der Addams Family karikierten ab den 1930ern die konservative US-amerikanische Familie. Sie wurden später für mehrere Serien, Verfilmungen und 2009 für das Musical von Andrew Lippa aufgegriffen und adaptiert. Zuletzt sorgte vor allem die Netflix-Serie »Wednesday« mit Schauspielerin Jenna Ortegas skurrilem Tanz für Furore. Da unser MuKo Publikum neben humoresken auch horroreske Musicals wie »Sweeney Todd« oder »Jekyll & Hyde« liebt, wird es höchste Zeit, Familie Addams mit ihren wunderbaren Charakteren und Songs mal nach Leipzig einzuladen! Inszenierung: Till Kleine-Möller Choreographie: Timo Radünz Bühne: María Reyes Pérez Kostüme: Timo Radünz Dramaturgie: Inken Meents Choreinstudierung: Mathias Drechsler ab 12 Jahren
Aufführungen
| Show
Aber bitte mit Helene
OnTour Entertainment
In atmosphärischem Dinnertheater Format und als Konzertshow präsentiert Friedrich Rau Songs von Udo Jürgens: der Flügel ist gestimmt, der Anzug gebügelt – jedoch hat er die Rechnung ohne seine Assistentin Katja Wiesigkstrauch gemacht, die ihre ganz eigenen Ideen für diese Show hat…. In witzigen Szenen und Dialogen nehmen die beiden Protagonisten die Zuschauer mit auf ihre Reise und verpacken die Geschichte einer Show, die so gar nicht nach Plan läuft, in Songs von Udo Jürgens und Helene Fischer. Werden sich Katja und Friedrich noch mit 66 Jahren atemlos in den Armen liegen? Oder heisst es „Merci Cherie, unser Traum fliegt dahin? Diese Show wird von zwei unterschiedlichen männlichen Besetzungen gespielt. Infos zu der Besetzung finden Sie hinter dem aufgeführten Termin und Location!
Aufführungen
| Show