Aufführungen / Oper
Oper Leipzig
Leipzig, Augustusplatz 12
- Premiere: Regina
- Premiere: Eurydike
- Coming Up for Air
- Romeo und Julia
- Undine

- An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik
- Onboarding
- Carmen

- La Traviata

- Kostprobe Leipziger Ballett
- Lauschkonzert
- Pique Dame
- Giulio Cesare in Egitto

- Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie.
Aufführungen
| Dinner-Theater
Aufführungen
| Dinner-Theater
Schlager Night - meets Dinner
OnTour Entertainment
Wir präsentieren Ihnen unser Schlager Musical Sie lieben es auf Kreuzfahrt zu gehen oder wollten es schon immer mal tun? Dann sind Sie in dieser Show genau richtig. Die MS „Schlager Night meets Dinner“ sticht in See und nimmt Sie mit durch die schillernde Welt der Schlager von damals bis heute. Erleben Sie unseren italienischen Chefkoch „Tonio Tonato“, die zum Captains Dinner singende „Nana Mouskouri“ und tanzen Sie zu heißen Rhythmen am Pooldeck auf Deck 10. Dieses Spektakel wird natürlich von einem Mehrgang Menü oder Buffet umrahmt. Diese Show wird auch in Konzertform präsentiert. Unter dem Namen „Schlager Night in Concert“ erleben Sie unser Schlager Musical mit Pause in 2x ca 45 Minuten.
Aufführungen
| Dinner-Theater
Musical Night - meets Dinner
OnTour Entertainment
Erwarten Sie hier bitte keine gewöhnliche Dinner Show. In einem rasanten Tempo präsentieren bekannte Musicaldarsteller ein „Best Of” aus der Musicalwelt hautnah. Live- Gesang, ständige Kostümwechsel und eine aufwendige Lichtshow mit LED-Wand, sind nur einige Highlights auf die Sie sich freuen dürfen. Tauchen Sie ein in eine gefühlvolle und charmant-witzige Show und lassen Sie sich bei einem Mehrgang Menü oder Buffet verwöhnen.
Aufführungen
| Show
Musical Night - in Concert
OnTour Entertainment
Erleben Sie in ausgewählten Eventlocation´s unsere „Musical Night in Concert“ Show. In 2x ca. 50 Minuten werden Sie von bekannten Musicaldarstellern verzaubert. In einem rasanten Tempo präsentieren wir Ihnen ein „Best Of“ aus der Musicalwelt. Live- Gesang, ständige Kostümwechsel und eine aufwendige Lichtshow mit LED Wand, sind nur einige Highlights auf die Sie sich freuen dürfen. In einer kleinen Pause können Sie sich beim Catering mit ein paar Getränken und Snacks für den zweiten Teil stärken. Genießen Sie einen unvergesslichen Abend voller Gefühl, Witz und Überraschungen.
Aufführungen
| Musical
The Producers
Musikalische Komödie
Buch von Mel Brooks und Thomas Meehan | Musik und Gesangstexte von Mel Brooks | Originalregie und -choreographie von Susan Stroman | In Übereinkunft mit StudioCanal | Deutsch von Nina Schneider Max Bialystock, einst erfolgreicher Broadway-Produzent, der inzwischen aber nur noch Flops produziert, schmiedet mit seinem farblosen Buchhalter Leo Bloom einen Plan: Ihr nächstes Stück soll das schlechteste aller Zeiten werden! Sie treiben viel mehr Geld auf als eigentlich nötig wäre und hoffen, dass das Stück möglichst schnell wieder abgesetzt wird. Sie planen nämlich, sich mit dem übrigen Geld nach Rio abzusetzen. Ihre Wahl fällt auf das Musical »Frühling für Hitler« des verrückten Altnazis Franz Liebkind: eine Hommage an Adolf Hitler! Dazu engagieren sie den Flop-Regisseur Roger DeBris und die schlechtesten Schauspieler der Gegend. Wird ihr Plan aufgehen? Das Musical von Mel Brooks ist nicht nur eine Parodie auf Hitler und die Nationalsozialisten, sondern auch auf das Showgeschäft und besticht mit bitterbösem Humor, der die Grenzen des guten Geschmacks ausreizt. Musikalische Leitung: Tobias Engeli / Michael Nündel Inszenierung: Dominik Wilgenbus Choreographie: Mirko Mahr Step-Choreographie: Illia Bukharov Bühne: Peter Engel Kostüme: Uschi Haug Choreinstudierung: Mathias Drechsler Chor der Musikalischen Komödie Extrachor Ballett der Musikalischen Komödie Komparserie der Oper Leipzig Orchester der Musikalischen Komödie Dauer: 3 Stunden | 1 Pause ab 15 Jahren
Aufführungen
| Oper
Pique Dame
Oper Leipzig
Oper in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Modest Tschaikowski, nach Alexander Puschkin »Entweder ich befinde mich in einem schrecklichen Irrtum, oder ›Pique Dame‹ ist wirklich die Krönung meines Lebenswerkes!«, so urteilte Peter Tschaikowski über seine vorletzte Oper, die 1890 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt wurde und das Publikum seither in ihren Bann zieht. Im Zentrum steht Hermann, ein junger Offizier, der den sozialen Aufstieg schaffen und zu den Mächtigen und Reichen der Gesellschaft gehören möchte. Er ist besessen von einer geheimen Technik beim Glücksspiel. Seine Obsession wird verstärkt, als er sich in Lisa, die Enkelin einer alten Gräfin, verliebt. Um an Geld zu gelangen, versucht er die Gräfin, die den Spitznamen »Pique Dame« trägt, zu überlisten und ihr das Geheimnis der mysteriösen Spieltechnik zu entlocken. Gelingt ihm das, erwarten Hermann funkelnder Reichtum, unendliche Macht und seine große Liebe: Lisa. Während Hermann dabei alles aufs Spiel setzt, gerät er in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Wahnsinn. Tschaikowskis meisterhafte Musik verleiht der Handlung eine tiefe emotionale Intensität und fängt die Tragik und Dramatik der Charaktere auf atemberaubende Weise ein. Mit stürmischen Eröffnungsklängen und fesselnden Melodien bietet »Pique Dame« eine eindringliche Darstellung von Liebe, Besessenheit und Schicksal. Musikalische Leitung: Christoph Gedschold Inszenierung: Lorenzo Fioroni Bühne: Sebastian Hannak Kostüme: Katharina Gault Licht: Sebastian Alphons Dramaturgie: Marlene Hahn Einstudierung Kinderchor / Jugendchor: Sophie Bauer Gewandhausorchester In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 3 Stunden | 1 Pause ab 14 Jahren Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer.
Aufführungen
| Oper
Giulio Cesare in Egitto
Oper Leipzig
Oper in drei Akten | Libretto von Nicola Francesco Haym nach Francesco Bussani Sie hat einen schwierigen Charakter – aber eine schöne Nase ! Diese Einschätzung eines kleinen Galliers ist nur eine von vielen Legenden, die sich um die bezaubernde Pharaonin ranken. Dass Kleopatra mit ihrem Zinken den Großen ihrer Zeit den Atem raubte, war schon immer ein Geschenk für alle im Entertainment-Business, die ein Näschen für gute Stoffe hatten. Auch wenn Händels unverwüstlicher Kassenschlager den Titel des römischen Diktators trägt, hat die Ägypterin in diesem Juwel des Opern-Repertoires doch meist die Nase vorn. Sie tiriliert, bezirzt, leidet, schluchzt und triumphiert einfach zum Niederknien schön. Natürlich hat der Grand Seigneur der Klang gewordenen Emotionen, sein musikalisches Breitband-Movie vor antiker Kulisse mit allen Gerüchen des barocken Orchesterspektrums ausgestattet und vom rotzfrechen Tolomeo über den pubertierenden Rache-Engel Sesto bis hin zur elegisch schniefenden Cornelia mit großartigen Typen. Der gefeierte Regisseur Damiano Michieletto, der nach seiner buntglitzernden Erfolgsproduktion »The Rake’s Progress« mit »Giulio Cesare in Egitto« an die Oper Leipzig zurückkehrt, hat schon in London, Moskau, Mailand und Salzburg bewiesen, dass er einen guten Riecher für packendes Musiktheater hat. Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky Inszenierung: Damiano Michieletto Szenische Einstudierung: Gilles Rico Bühne: Paolo Fantin Kostüme: Agostino Cavalca Licht: Alessandro Carletti Lichteinrichtung: Ludovico Gobbi Choreografie: Thomas Wilhelm Dramaturgie: Kara McKechnie Bühnenbildass: Gianluca Cataldo Gewandhausorchester In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Koproduktion von Théatre des Champs-Élysées (Premiere 11. Mai 2022), Oper Leipzig, Opéra Orchestre national de Montpellier und Théatre du Capitole Toulouse und Oper Rom Die Vorstellung am 11. Jun 2023 wird als Produktion der Oper Leipzig im Rahmen der Händel-Festspiele Halle gezeigt Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Aufführungen
| Oper
Der Waffenschmied
Musikalische Komödie
Premiere: 24.4.2026 Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing Libretto vom Komponisten Lortzings große Themen finden sich auch in dieser beliebten Spieloper: das Handwerk, die Liebe und lustige Verwechslungen sowie eine humorvolle und doch auch kritische Sicht auf Bürger- und Adelsstand. Der Graf von Liebenau hat sich – der Name verrät’s – der Liebe wegen beim Waffenschmied Hans als Geselle anstellen lassen. Liebenau wirbt mit beiden Identitäten um des Schmieds Tochter Marie und hofft, dass sie sich in ihn als Gesellen verliebt und ihn nicht nur wegen seines noblen Stands wählt. Der Geselle scheint tatsächlich den Kampf um Maries Herz zu gewinnen – oder liebäugelt sie vielleicht doch mit den Annehmlichkeiten als Gräfin?! Aber wir wissen: Liebhaber und Nebenbuhler sind ein und dieselbe Person! Vater Waffenschmied macht die Verwirrung noch perfekter, und eine hochwohlgeborene Nebenbuhlerin funkt auch noch dazwischen. Eine bewährte Kabale von Liebe und Verkleidung wird zu einer spritzigen Spieloper. Machen Sie sich auf List, Liebe und launigen Lortzing gefasst! Musikalische Leitung: Michael Nündel / Tobias Engeli Inszenierung: Sonja Trebes Bühne: Dirk Becker Kostüme: Uta Meenen Dramaturgie: Kara McKechnie Choreinstudierung: Mathias Drechsler ab 13 Jahren
Aufführungen
| Oper
Regina
Oper Leipzig
Premiere: 25.4.2026 Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schreibt, ist Revolution. Und genau die und ihre sozialen Unruhen sind der Inhalt und das Besondere dieses Werkes, das Lortzing nach seiner Frau benannte: Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Dieser politische Konflikt führt soweit, dass Stephan bereit ist, alle und alles in die Luft zu sprengen. Wie weit wird Regina gehen, um den Frieden wiederherzustellen? Lortzings Revolutionsoper wurde aufgrund ihrer Brisanz lange unter Verschluss gehalten und selbst bei ihrer Uraufführung 1899 weit nach Lortzings Tod nur zensiert aufgeführt. Lortzing wusste, wie es ist, hart zu arbeiten und trotzdem nicht genug zu haben. Doch hielt die bürgerliche Künstlerfamilie um Ehefrau und Kollegin Regina und ihre vielen Kinder stets zusammen. Dieser Opern-Rarität haftet etwas Einzigartiges an, und der Wunsch nach Frieden und Freiheit könnte heute aktueller nicht sein. Die Zeitschrift »Signale« schrieb 1849 über den Träumer Lortzing und seine Oper: »›Regina‹ wird er vorläufig aufbewahren bis auf bessere Zeiten.« Musikalische Leitung: Constantin Trinks Inszenierung: Bernd Mottl Bühne: Friedrich Eggert Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Thomas Hupe Dramaturgie: Inken Meents In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln ab 15 Jahren
Aufführungen
| Ballett
Eurydike
Oper Leipzig
Premiere: 30.5.2026 Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki u.a. Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das Leipziger Ballett neu nach. Eurydike ist keine Randfigur, keine Muse, keine Gefangene einer Liebe, die für sie bestimmt wurde. Sie ist eine Frau, die ihren Weg sucht – in einer Welt, die ihre Wünsche formt und verweigert zugleich. Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesellschaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können? Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verlorengehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind. Musikalische Leitung: Yura Yang Choreographie: Fran Díaz Bühne: Laura Løwe Kostüme: Anna Philippa Müller Dramaturgie: Anna Diepold Dauer: 2 Stunden | 1 Pause ab 15 Jahren
Aufführungen
| Show
Strangers in the Night
Musikalische Komödie
Premiere: 13.6.2026 Eine Tanzshow von Mirko Mahr zu Songs von Frank Sinatra | Konzept und Sprechtexte von Philipp J. Neumann Mitten in der Nacht in einer Bar. Die Party hat ihren Höhepunkt bereits vor Stunden erreicht – Zeit nach Hause zu gehen, oder? Nein, jetzt geht’s erst richtig los! Irgendwo zwischen Sonnenuntergang und Morgengrauen entspinnt sich eine elektrisierende, surreal-nostalgische Atmosphäre, angeleitet vom Entertainer Frank – ist es etwa Frank Sinatra höchstpersönlich? Über die angestimmten Sinatra-Songs durchleben die Partygäste in dieser Nacht die unterschiedlichsten Situationen, von Showeinlagen über romantische Erinnerungen, von Rausch bis hin zu Streit. In »Strangers in the Night« beleuchtet Choreograph Mirko Mahr über die sinnliche Sprache des Tanzes nicht nur eine Party-Nacht mit den weltbekannten Songs von Frank Sinatra, sondern auch das Leben des legendären Künstlers. Die Inspiration dafür: Sinatra blieb aus Angst vor der Dunkelheit meist die ganze Nacht wach und lud sich nicht selten Gäste ein, um mit ihnen ausufernd zu feiern. Aufbauend auf einem Konzept von Philipp J. Neumann, umrahmt die Produktion vor allem der Song »My Way« so deutlich wie das Sonnenlicht die Party-Nacht und deutet die Unsterblichkeit von Sinatras Musik an. Musikalische Leitung: Tobias Engeli Inszenierung: Mirko Mahr Choreografie: Mirko Mahr Bühne: Frank Schmutzler Kostüme: Vanessa Raths Dramaturgie: Anna Diepold / Inken Meents Franks Gäste: Ballett der Musikalischen Komödie Dauer: 1 1/2 Stunden | keine Pause ab 14 Jahren
Aufführungen
| Operette
Im weißen Rössl
Musikalische Komödie
Gesangstexte von Robert Gilbert | Musik von Ralph Benatzky | Musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz Endlich Urlaub: in ein schönes Hotel einchecken und die Seele baumeln lassen – am besten mit Blick aufs Wasser. Doch nein: Im Hotel »Zum weißen Rössl« am Wolfgangsee geht’s drunter und drüber. Erholung ade! Denn das Hotel ist vollkommen überlaufen, Arbeit wird ständig mit Privatleben vermischt, und sowohl das Personal als auch die Gäste sind wild verliebt, was durch Verwechslungsspiele und Geheimhaltungen immer wieder in Chaos endet. Nach Entlassungen und Tränen lassen sich dann aber doch noch ein paar Dinge klären – geschäftlich und privat. Der nächste Urlaub kommt bestimmt! Die Kult-Operette mit Musik von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930 begeistert bis heute durch Lieder wie »Im weißen Rössl am Wolfgangsee« oder »Es muss was Wunderbares sein« (von dir geliebt zu werden!). Neben Liedern von Benatzky fügten Dramaturg Hans Müller und Regisseur Erik Charell noch jazzige Modetänze und weitere Lieder ein, wie Robert Stolz’ »Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?«. Dem Charme und Witz des Stückes konnte zum Glück auch das Verbot im Nationalsozialismus nichts anhaben: Vor allem die Verfilmung von 1960 mit Waltraut Haas und Peter Alexander verhalf dem »Rössl« zu neuem Leben. Musikalische Leitung: Tobias Engeli Inszenierung: Klaus Christian Schreiber Choreographie: Mirko Mahr Bühne: Momme Röhrbein Kostüme: Wicke Naujoks Dramaturgie: Inken Meents Choreinstudierung: Mathias Drechsler Dauer: 3 Stunden | 1 Pause ab 12 Jahren
Aufführungen
| Oper
Coming Up for Air
Oper Leipzig
Oper in drei Akten | Libretto von Jessica Walker nach dem Roman von Sarah Leipciger | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Drei Welten, drei Gewässer, drei Leben verschmelzen zu einem Atem: Anouk, eine junge Schriftstellerin, ringt um jeden Atemzug, denn sie ist an Mukoviszidose erkrankt. Der Kampf um Atem, führt sie auf einen Weg in die Vergangenheit, in ein anderes Land, zu einer anderen Frau. Gebannt rekonstruiert sie die mysteriöse Geschichte der »Inconnue de la Seine«, der geheimnisumwobenen unbekannten Toten aus der Seine. Als Anouk in diese französische Tragödie eintaucht, erkennt sie die Verbindungen zwischen ihrem Leben, dem der Unbekannten und dem eines norwegischen Puppenmachers. Dieser, vom Verlust seines ertrunkenen Sohnes gezeichnet, entwickelt eine Puppe, mit der die Mund-zu-Mund-Beatmung erlernt werden kann. Für das Gesicht der Puppe wählt er die Totenmaske der »Inconnue de la Seine« – ihr Lächeln soll fortan Leben retten. Diese Oper verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke, der musikalische sowie gesellschaftliche und topographische Grenzen auslotet, erschuf eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon. Musikalische Leitung: Matthias Foremny Inszenierung: Florentine Klepper Bühne: Dirk Becker Kostüme: Anna Sofie Tuma Video: Philipp Ludwig Stangl Dramaturgie: Marlene Hahn Kompositionsauftrag von der Oper Leipzig, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Aufführungen
| Ballett
Mozart / Rachmaninow
Oper Leipzig
Mit »Mozart / Rachmaninow« ehrt das Leipziger Ballett Uwe Scholz, dessen choreographisches Werk die Stadt wie ein stiller Widerhall prägt. Seine Kunst ist geformte Musik, eine Sprache aus Licht, Raum und Bewegung, die das Vergängliche festhält und zugleich dem Ewigen nachspürt. In »Jeunehomme« findet Mozarts Klavierkonzert in der Bewegung eine Gegenspielerin für die in den Werken des großen Komponisten typischen Nuancen von Freude und Melancholie. Jede Bewegung wird zum Nachklang einer inneren Welt. Mit Rachmaninows 3. Klavierkonzert entfaltet sich ein choreographisches Meisterwerk, das Klang in Raum gießt und in seiner emotionalen Wucht tief berührt. Nach den »Scholz-Symphonien«, die in der Spielzeit 2024 / 25 an das Schaffen des Choreographen erinnerten, ist dieser Abend eine weitere Hommage. Die Kunst von Uwe Scholz lebt weiter – von Körper zu Körper, von Tänzerin zu Tänzer, in einem ständigen Wechselspiel von Erinnerung und Gegenwart. Dieser Abend ist kein Rückblick, sondern eine Feier des Lebendigen, das mit all seiner Schönheit und Klarheit durch die Zeiten klingt. Musikalische Leitung: Yura Yang Choreographie, Bühne, Kostüme: Uwe Scholz Pianist: Paulo Almeida, Sebastian Fuß ab 14 Jahren
Aufführungen
| Aufführung
Music Game
Händel-Festspiele Halle
Oper wird zum Live-Game: In einer interaktiven Spielanordnung über Sprache und das gegenseitige Verstehen taucht das Publikum in eine Fabelwelt ein und wird zum Mitspieler in einem Game. Seit Anbeginn der Menschheit sind nicht nur Tiere, Pflanzen und Vögel, sondern auch Menschen unterwegs. Das Kollektiv Kobakant entwickelt gemeinsam mit der Regisseurin Alicia Geugelin und zwei Sängerinnen ein theatral-digitales Spiel, das sich mit dem Kommen und Gehen auseinandersetzt und dabei in verschiedene Perspektiven reinschlüpfen lässt. Wie ist bei aller Unterschiedlichkeit eine Verständigung miteinander möglich? Im Music Game kann das live und interaktiv in verschiedenen Rollen ausprobiert werden. Künstleriche Leitung: KOBAKANT Inszenierung: Alicia Geugelin Dramaturgie: Julia Schinke Ticket Preise: 5,00 € Anmeldung über museumspaedagogik@haendelhaus.de Eine Produktion des UFO – Junge Oper Urban der Deutschen Oper am Rhein. In Kooperation mit der Stadt Halle (Saale)
Aufführungen
| Oper
Ariodante (mit Marionetten)
Händel-Festspiele Halle
Opera in drei Akten, HWV 33 (1735) Libretto nach Antonio Salvis Ginevra, principessa di Scozia (1708), basierend auf Ludovico Ariostos Versepos Orlando furioso (1516) In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Ariodante bildet den Abschluss der Trilogie, die aus der Zusammenarbeit der lautten compagney BERLIN unter Wolfgang Katschner mit dem Mailänder Marionettentheater Carlo Colla & Figli hervorgegangen ist. Die 2022 erstmals aufgeführte Produktion bringt Händels Ariodante in einer Form auf die Bühne, die Nähe schafft – reduziert im Ausdruck, aber eindringlich in der Wirkung. Die Geschichte dreht sich um ein Verlöbnis, das durch Intrige und Täuschung zu zerbrechen droht. Händel entwirft kein Heldendrama im klassischen Sinn, sondern seziert mit großer Klarheit die psychologischen Bruchstellen einer Figur, die zwischen Selbstzweifel und Kontrollverlust taumelt. In der Marionette wird diese Fragilität spürbar gemacht: Nicht Kraft, sondern das Scheitern an der eigenen Rolle steht im Mittelpunkt. Ariodante zeigt, wie durch das scheinbar Unpersönliche der Puppe ein umso schärferes Bild von Männlichkeit entstehen kann. Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner Inszenierung: Franco Citterio, Giovanni Schiavolin Bühne, Licht: Franco Citterio Kostüme: Cecilia Di Marco, Maria Grazia Citterio Solist:innen: Re: Magnus Piontek, Ginevra: Hanna Herfurtner, Ariodante: Coline Dutilleul, Lurcanio, Odoardo: Gwilym Bowen, Polinesso: Julia Böhme, Dalinda: Frieda Jolande Barck Compagnia Marionettistica Carlo Colla & Figli lautten compagney BERLIN Ticket Preise: 80/65/30 € Hinweis: Es steht ein Bustransfer für die Hin- und Rückfahrt zur Verfügung. Tickets dafür müssen separat erworben werden. Bei der Buchung der Veranstaltung werden Ihnen die Bustickets als Option angeboten. Mit freundlicher Unterstützung der Orbis Real Estate GmbH
Aufführungen
| Performance
Young Handel Dreaming
Händel-Festspiele Halle
Das Performance-Kollektiv Guricht (Halle–Berlin) widmet sich nicht zum ersten Mal der Welt Georg Friedrich Händels. Bereits für eine zeitgenössische Fassung von Alcina im Rahmen der Händel-Festspiele komponierte Thies Streifinger ein spannungsvolles Zusammenspiel aus Barock- und elektronischer Musik, Tanz und Videokunst. Ralf Wendt wiederum co-kuratierte für die Festspiele das Kunstfest electric renaissance, bei dem Burghard Vogel gemeinsam mit internationalen Musikerinnen und Musikern Videokunst präsentierte. 2026 richtet das Kollektiv den Blick auf den jungen Händel: Es erkundet – spielerisch und spekulativ – die Sorgen und Zweifel des angehenden Komponisten in der Welt des Barock. In vielstimmigen Klangbildern und einem außergewöhnlichen Instrumentarium lässt die Live-Performance den jugendlichen Händel in der besonderen Atmosphäre des Planetariums Halle neu aufscheinen. Guricht: Thies Streifinger Ralf Wendt Burghard Vogel Ticket Preise: 15,00 €
Aufführungen
| Film
Stadt der verlorenen Seelen
Händel-Festspiele Halle
Rosa von Praunheims queeres Kult-Musical Stadt der verlorenen Seelen (1983) porträtiert das schillernde Leben einer Gruppe exzentrischer US-amerikanischer Cabaret-Performer. Drag Queens, Tänzer und Akrobaten sowie Menschen aus marginalisierten Communities – darunter Schwarze, Juden, Schwule und Transsexuelle – suchen in Berlin soziale Akzeptanz und kreative Freiräume. Rosa von Praunheim verzichtete bewusst auf klassische Schauspielprofis und setzte stattdessen auf reale Persönlichkeiten aus der queeren Subkultur, deren eigene Biografien und Erfahrungen dem Film seine besondere Authentizität verleihen. Publikumsgespräch mit Oliver Sechting Ticket Preise: 8,50/7,50 € In Kooperation mit dem Luchs Kino am Zoo und der AIDS-Hilfe Halle / Sachsen-Anhalt Süd e. V.
Aufführungen
| Oper
Agrippina
Händel-Festspiele Halle
Dramma per musica in drei Akten, HWV 6 (1709) Libretto mutmaslich von Vincenzo Grimani, basierend auf Tacitus‘ Annales und Suetonius‘ Vita divi Claudii Das alte Rom als Opernstoff – was soll man da erwarten? Einen etwas trotteligen Kaiser, der vom Feldzug siegreich zurückkehrt und bei der schonen Poppea entspannen will, einen Feldherrn, der sie aufrichtig liebt, einen windigen Thronfolger in spe, der ihr ebenfalls nachsteigt, und zwei überforderte Höflinge ohne allzu viel Moral. All diese Figuren sind verstrickt im Netz der skrupellosen Kaiserin, die mit Schmeichelei, Verstellung und Luge ihrem Sohn den Thron sichern will. Im bitterbos-komischen Intrigenspiel mit rasant wechselnden Konstellationen kommen weder Manner noch Frauen gut weg. Der einzige Aufrichtige, der Feldherr Ottone, dem Liebe mehr bedeutet als Macht, gerat zwischen alle Fronten. Für Handel war Agrippina, entstanden kurz vor seiner Abreise aus Italien, der erste große Opernerfolg. Bis heute überzeugt die scharfzüngige Polit-Satire mit musikalischer Raffinesse: Zahlreiche in Italien entstandene Hits verarbeitet Händel hier zu einem unwiderstehlichen Opernerlebnis. Musikalische Leitung: Laurence Cummings Inszenierung: Walter Sutcliffe Bühne: Aleksandar Denić Kostüme: Frank Schönwald Dramaturgie: Boris Kehrmann Solist:innen: Claudio: Ki-Hyun Park, Agrippina: Romelia Lichtenstein, Nerone: Leandro Marziotte, Poppea: Vanessa Waldhart, Ottone: Christopher Ainslie, Pallante: Lars Conrad, Narciso: Annika Westlund, Lesbo: Michael Zehe Chor der Oper Halle Händelfestspielorchester Halle Ticket Preise: 65/55/45/35/20 € Eine Produktion der Oper Halle im Rahmen der Händel-Festspiele
Aufführungen
| Film