Eine neue Welt entsteht
Wiedereröffnung - Neue Touren ab 13. Juli 2026
Nach dem rund zweijährigen Umbau öffnet die voestalpine Stahlwelt am 23. Juni 2026 den neu gestalteten Ausstellungsbereich. Dieser wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Offene Räume, neue Sichtachsen und digitale Inszenierungen eröffnen neue Perspektiven auf die voestalpine.
voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Freitag 13 bis 17 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
Bewertungschronik
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Wiedereröffnung Ausstellungswelt
NEUE PERSPEKTIVEN
Nach dem rund zweijährigen Umbau öffnet die voestalpine Stahlwelt am 23. Juni 2026 den neu gestalteten Ausstellungsbereich. Dieser wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Offene Räume, neue Sichtachsen und digitale Inszenierungen eröffnen neue Perspektiven auf die voestalpine.
Enter the Grid
Zentrales Element des Ausstellungskonzepts ist der Grid, eine hängende, begehbare Konstruktion aus insgesamt rund 138 Tonnen Stahl, davon 40 Tonnen in der greentec steel Edition. Der Grid bildet das räumliche und inhaltliche Rückgrat der neuen Ausstellung. Als offenes, vernetztes System macht er sichtbar, wofür die voestalpine steht: technologischer Anspruch, Innovationskraft und die Transformation zu einer Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen.
Die Struktur verbindet Inhalte, Exponate und Besucher:innen miteinander. Über den gesamten Grid verteilen sich rund 8.500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte, die eine einzigartige, dynamische Lichtinszenierung ermöglichen. Die bauliche Umsetzung des Grids erfolgte durch voestalpine Krems Finaltechnik, der eingesetzte Stahl kommt von der voestalpine Stahl in Linz. Die Besucherinnen und Besucher erleben die Inszenierung der Ausstellungselemente in mehreren Dimensionen, Sichtachsen nach oben und unten geben Perspektiven, die zum Staunen und Verweilen einladen.
Besondere Aussstellungsobjekte
Die voestalpine Stahlwelt präsentiert auf fünf völlig neu gestalteten Ebenen, drei davon im Grid, die voestalpine als global tätige Unternehmensgruppe in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen, von Premium-Produkt- und Systemlösungen für die Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie der Luftfahrt- und Energieindustrie bis hin zu Bahninfrastruktursystemen, Medizintechnik und Spezialprofilen.
Die Ausstellung vermittelt außerdem Basiswissen über den Werkstoff Stahl, seine Herstellung, Weiterverarbeitung und Einsatzmöglichkeiten. Besonders Augenmerk wird dabei auf greentec steel gelegt, dem Stufenplan der voestalpine zur Transformation ihrer Stahlproduktion.
Bei einigen Ausstellungsobjekten wie Karosserieteilen, Hochgeschwindigkeitsweichen oder Elementen von Flugzeugaufhängungen ist die Verbindung zur voestalpine klar. Bei anderen wie einem Astronautenhelm, einem Surfbrett, einer Rennrodel oder einem Sparschwein bedarf es eines genaueren Blicks, warum sie in der voestalpine Stahlwelt ihren Platz gefunden haben. In der Ausstellung eröffnen sich neue interessante Blickwinkel auf die voestalpine und die Produkte, in denen der Stahl der voestalpine verarbeitet ist.
Digitales Erlebnis
Die Ausstellung verbindet klassische Inhalte mit moderner digitaler Vermittlung. Alle Besucher:innen erhalten ein Tablet, das multimediale Erlebnisse ermöglicht. An interaktiven Stationen können außerdem komplexe Themen anschaulich erklärt werden.
Achtung: Die Ausstellung enthält visuelle Effekte (z. B. flackerndes Licht), die bei Personen mit Photosensibilität gesundheitliche Probleme oder Anfälle auslösen können.
Ab dem 13. Juli 2026 werden täglich Touren angeboten
Das Stahlwerk am Standort Linz gilt als das sauberste und innovativste weltweit. Das behaupten viele Stahlwerke von sich – aber nicht viele lassen sich auch über den Werkszaun blicken. Wir gehen einen Schritt weiter: Nach dem Besuch der Ausstellung in der voestalpine Stahlwelt nehmen wir Sie mit auf eine Tour über das Werksgelände. Dabei werden verschiedene Produktionsanlagen besucht, vom modernen Hochofen bis zu Automotive Components. So erleben Sie den gesamten Produktionsablauf vom Erz bis hin zur Autotür.
Los geht es im Stahlwelt Bus
Für die Werkstour stehen Ihnen speziell ausgestattete Tour-Busse zur Verfügung – das Befahren des Werksgeländes mit einem eigenen Reisebus ist leider nicht gestattet. Multimediale Technik und ein ortskundiger Chauffeur garantieren Ihnen eine spannende Reise durch den größten Industriestandort Österreichs.
Auf der 1,5 Stunden langen Werkstour erwarten Sie faszinierende Eindrücke in die Stahlproduktion und -verarbeitung, kombiniert mit Informationen aus erster Hand. Speziell geschulte Guides begleiten Sie auf Ihrer Reise durch das Werksgelände.
Logenplatz in der Produktion
Sie erleben in der Regel drei Großanlagen: Hochofen A, Warmwalzwerk und Automotive Components. Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass wir den genauen Ablauf Ihrer Tour kurzfristig planen – welche Anlagen Sie sehen werden, hängt auch von betrieblichen Erfordernissen ab. Auch am größten Industriestandort Österreichs sind Wartungsarbeiten und Stillstände erforderlich, um die Anlagen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, deshalb können während dieser Zeiten manche Anlagen nur eingeschränkt besichtigt werden - Ihre Sicherheit zählt dabei!
Sicherheit geht vor
Der Besuch unseres Werks ist an besondere Besuchsbestimmungen gebunden. Sie dienen Ihrer Sicherheit und müssen strikt eingehalten werden. Bitte beachten Sie besonders: Für Kinder unter 6 Jahren ist die Teilnahme an einer Werkstour aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Bei der Werkstour ist das Tragen von festem Schuhwerk (keine Sandalen, Flip-Flops, Crocs, etc.) unbedingt erforderlich, außerdem empfehlen wir Ihnen schmutzunempfindliche Bekleidung zu tragen. Körperliche Fitness ist Voraussetzung für die Werkstour, es müssen mehrmals Treppen mit bis zu 90 Stufen überwunden werden. Zudem ist es wichtig, optische und akustische Warnsignale wahrnehmen zu können.
Bei der Experience Tour gestalten Besucherinnen und Besucher ihren Rundgang ganz nach ihren eigenen Interessen. Mit einem Multimedia-Tablet erkunden sie die Ausstellung selbstständig und in ihrem persönlichen Rhythmus.
Das Tablet bietet spannende Zusatzinhalte wie Hintergründe, Detailinformationen, Filme und Animationen zu ausgewählten Objekten. So können einzelne Themenbereiche je nach Interesse intensiver oder nur im Überblick erlebt werden.
Interaktive Stationen und Spiele laden dazu ein, Inhalte aktiv auszuprobieren und zu vertiefen.
Guides stehen auf den Ebenen jederzeit für Fragen und Unterstützung zur Verfügung.
Ideal für alle, die:
- ihre Tour individuell gestalten möchten
- Interaktivität aktiv erleben wollen
- digitale Inhalte gezielt nutzen möchten
Bei den Guided Tours werden Besucherinnen und Besucher von einem Guide durch die Ausstellung geführt. Ein abwechslungsreiches Zusammenspiel aus informativem Vortrag und eigenständigem Erkunden mit dem Multimedia-Tablet macht die Tour besonders lebendig.
Unsere Guides sind Expertinnen und Experten rund um die voestalpine und die Stahlherstellung. Sie vermitteln fundiertes Wissen und gestalten die Führung durch persönliche Interaktion anschaulich und individuell.
Der Austausch innerhalb der Gruppe steht im Mittelpunkt: Fragen sind jederzeit willkommen, und je nach Interesse können einzelne Themenbereiche intensiver oder kompakter vertieft werden.
Ideal für alle, die:
- eine strukturierte Führung mit persönlicher Begleitung schätzen
- fundierte Einblicke verständlich vermittelt bekommen möchten
- den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten suchen
Für Familien gibt es jeden ersten Samstag im Monat sowie in den Ferien ein besonderes Angebot.
Bei Workshop „Stahl erleben“ lernen die Kindern den Werkstoff und seine Eigenschaften kennen und führen unter der Anleitung der erfahrenen Guides spannende Experimente durch. Anschließend können die Kinder selbst aktiv werden und mit dem Werkstoff basteln.
Zeitgleich erkunden die Erwachsenen die Ausstellung. Im Anschluss geht es gemeinsam auf die Werkstour – ein Erlebnis für die ganze Familie.
Ideal für alle, die:
- Familien, die gemeinsam Neues entdecken möchten
- Kinder, die spielerisch experimentieren und ausprobieren wollen
- Erwachsene, die Ausstellung und Werk hautnah erleben möchten
Bei den Schultouren steht Ausprobieren und Mitmachen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen verständlichen Einstieg in die Welt des Stahls – von der Herstellung bis zur Verarbeitung.
Auf den einzelnen Ausstellungsebenen gibt es immer wieder die Möglichkeit, Inhalte an interaktiven Stationen selbst zu erleben und praktisch zu vertiefen.
Im Bereich Berufswelt können die jungen Besucherinnen und Besucher spielerisch ihre Talente entdecken und neue Perspektiven kennenlernen. Dabei werden die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der voestalpine interaktiv vorgestellt.
Ideal für:
- Schulklassen, die Lernen mit Erleben verbinden möchten
- Schülerinnen und Schüler, die aktiv mitgestalten wollen
- alle, die Technik und Berufswelt spielerisch entdecken möchten
Im "Zeitgeschichte MUSEUM" erinnert die voestalpine an die NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Reichswerke Hermann Göring in Linz.
Niemals zuvor arbeiteten mehr Ausländer in Oberösterreich als während der NS-Zeit: zwangsverpflichtete zivile Ausländer, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. 1943 kam jeder dritte Beschäftige im Gau Oberdonau, wie Oberösterreich damals hieß, aus dem Ausland – doppelt so viele wie im Rest des Deutschen Reiches.
In Linz wurde ab 1938 ein Eisen- und Stahlwerk errichtet, das ab 1941 sukzessive in Betrieb ging. Das Werk war nicht nur ein überdimensionierter NS-Prestigebau, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie. Beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz wurden zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt: Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder aus mehr als dreißig Nationen.
Diesen Menschen ist dieses Museum gewidmet. Sie und ihre oft sehr prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter haben damals gegen ihren Willen und unter unmenschlichen Bedingungen das Fundament geschaffen für einen heute weltweit agierenden Konzern.
„Einen Schritt voraus“ zu sein ist Leitspruch und Philosophie der voestalpine. Mit diesem Museum wirft der Konzern den Blick zurück – in die eigene Geschichte. Und ergründet achtsam und umfangreich das dunkle Kapitel der Anfangsjahre. Die voestalpine tut das in der Verantwortung der eigenen Geschichte und im Bewusstsein, dass nur, wer sich der Vergangenheit stellt, auch in die Zukunft blicken kann.
Die Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr 2019 zog Bilanz über Wirkung und Bedeutung des Museums. Denn seit der Eröffnung 2014 wurde es zu einem Erinnerungsort, zu einer Anlaufstelle für Angehörige, die auf der Suche nach Hinweisen über das Leben und Leiden ihrer Lieben während des Nationalsozialismus waren.
Acht Personen standen im Mittelpunkt der Ausstellung als Beispiele dafür, wie unterschiedlich die Schicksale im Zusammenhang mit den Hermann-Göring-Werken waren. Gleichzeitig zeigte die Ausstellung, wie Angehörige durch ihre persönlichen Geschichten und Dokumente das Archiv und die Dokumentation der voestalpine weiter ergänzen und so einen wichtigen Beitrag für die ständige Erinnerungsarbeit leisten.
Das "Zeitgeschichte MUSEUM" ist nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch des Vermittelns von Werten und der Vorurteilsvermeidung. Sie soll Jugendliche zum politischen Diskurs und kritischen Denken anregen.
Wichtiger Hinweis: Pflichtmodul Politische Bildung ab Schuljahr 2016/17
In Hinblick auf die Einführung des Pflichtmoduls Politische Bildung im Unterrichtsfach Geschichte ab dem Schuljahr 2016/17 bietet das Zeitgeschichte MUSEUM adäquate Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung des Besuchs für Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Arbeitsunterlagen für Schüler/innen an. Bei den Projektführungen im Zeitgeschichte MUSEUM werden die Schüler/innen zum politischen Diskurs motiviert und erarbeiten sich die Lernziele eigenständig unter Anleitung eines speziell geschulten Guides. Das Modul Zeitgeschichte MUSEUM ist bestens für die Gestaltung des Pflichtmoduls Politische Bildung geeignet!
Für die Vorbereitung auf den Besuch des "Zeitgeschichte MUSEUMs" in der Schule werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:
Einführung in die Thematik für Lehrerinnen und Lehrer und
Arbeitsunterlagen für die Schülerinnen und Schüler zu den Themenbereichen:
- NS-Rassenideologie/Nationalitätenhierarchie
- Rekrutierung/Transport/Ankunft
- Arbeit/Sabotage
- Lagerleben/Willkür
- Freizeit/Medizinische Versorgung
- Schwangerschaft/Kinder
- Sexualität
- Flucht/Bombardierung/Befreiung
- Bildauswahl zur Analyse und Interpretation
- Gedanken zur Arbeit (Historisches und Aktuelles als Grundlage für die Schülerinnen und Schüler, um ihre eigene Haltung zur „Arbeit“ zu reflektieren)
Mit Ausnahme der letzten beiden Themenbereiche wurde bewusst auf konkrete Arbeitsaufträge verzichtet. Die Lehrerinnen und Lehrer können daher selbst auswählen und nach ihren eigenen methodisch-didaktischen Vorstellungen, abgestimmt auf den jeweiligen Schultyp bzw. Altersgruppe, die vorhandenen Unterlagen einsetzen.
Es wird empfohlen, zwei Unterrichtseinheiten zu verwenden.
Für Schulgruppen bis 30 Personen werden Projektführungen angeboten, sodass sich die Schülerinnen und Schüler interaktiv mit dem Thema "Zwangsarbeit" auseinandersetzen können. Schulgruppen ab 30 Personen erhalten eine Stationenführung mit Elementen der Projektführung.
Die hier aufscheinenden Unterlagen sind als Vorbereitung für den Museumsbesuch gedacht.
Der Museuemsbesuch mit der Klasse ist so konzipiert, dass nach einer ca. 45 Minuten dauernden Führung die Klasse zu folgenden Themen Arbeitsunterlagen erhält:
- Willkür und Unterdrückung
- Nationalitäten der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen (Hierarchie)
- Polen/Ostarbeiter/KZ-Häftlinge/Jugendliche
- Schicksal einzelner Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen
- Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder
- Die Zeit danach
Es ist daher ratsam, dass vor dem Besuch sechs Gruppen gebildet werden, die dann die oben angeführten Themen bearbeiten. Aus jedem Themenblock werden selbstständig zweit Fragestellung/Arbeitsaufträge ausgewählt, bearbeitet und die Ergebnisse im Anschluss den Kolleginnen und Kollegen präsentiert. Die weiteren Fragen/Aufgabenstellungen
Bewertungen & Berichte Aktives Erinnern, Gedenken und Lernen
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voestalpine Stahlwelt
Eine neue Welt entsteht
Wiedereröffnung - Neue Touren ab 13. Juli 2026
Nach dem rund zweijährigen Umbau öffnet die voestalpine Stahlwelt am 23. Juni 2026 den neu gestalteten Ausstellungsbereich. Dieser wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Offene Räume, neue Sichtachsen und digitale Inszenierungen eröffnen neue Perspektiven auf die voestalpine. Öffnungszeiten
voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Freitag 13 bis 17 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen