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4. Philharmonisches Konzert

Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll DV 759 „Unvollendete“
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Durch Nacht zum Licht – per aspera ad astra – führen seit Beethovens Fünfter zahlreiche Werke und Sinfonien. Hätte Franz Schubert einen ähnlichen Weg beschritten, wenn er das Sinfoniefragment in h-Moll, wie man die „Unvollendete“ korrekt bezeichnen müsste, abgeschlossen hätte? Nach dem abgründigen, düsteren Beginn des Werks tritt jedenfalls bereits der zweite Satz den Weg ins Licht an und enthält dabei Passagen von entrückter Schönheit, die jede Erdenschwere abgelegt haben. Bruckners 7. Sinfonie nimmt die Tonart dieses Satzes, das strahlende E-Dur, als Grundtonart auf, sodass die Sinfonie, metaphorisch gesprochen, schon im Licht beginnt. Bei ihm markiert der zweite Satz dann die Zone der Düsternis und der Verzweiflung. Am Ende aber schließt diese Siebte in gleißender Helle.

Zwischen Schubert und Bruckner verlaufen vielerlei Verbindungen. Auf der Hand liegt eine Verwandtschaft in ihrem besonderen Gespür für die Gestaltung weiter Räume. Speziell im Fall von Bruckners Siebten, der gesanglichsten seiner Sinfonien, sticht weiter die eminente Bedeutung der Kantabilität bei der Gestaltung der sinfonischen Entwicklung ins Auge.

Diametral entgegengesetzt sind die beiden Stücke hinsichtlich ihrer Stellung im jeweiligen Schaffen. Die „Unvollendete“ ist das berühmteste Kompositionsfragment der Musikgeschichte, ein vergeblicher Anlauf dazu, eine große Sinfonie zu schreiben, den Schubert nach wenigen Takten des 3. Satzes abgebrochen hat. Bruckners Siebte dagegen wurde schon bei der Uraufführung bejubelt und brachte dem Komponisten einen späten, lang ersehnten Triumph.

Mit Marek Janowski, der am 18. Februar 2024 seinen 85. Geburtstag beging, begrüßen die Dortmunder Philharmoniker nicht nur einen der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit am Pult, sondern auch einen ehemaligen Chefdirigenten. Janowski stand am Pult so gut wie jedes Orchesters von Rang von Berlin bis Wien und von New York bis Chicago und dirigierte sowohl an der Metropolitan Opera New York wie bei den Bayreuther Festspielen. So groß sein dirigentisches Repertoire ist, liegt der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit auf der Musik der deutschen Romantik, auf den Werken etwa von Wagner, Brahms, Bruckner und den Komponisten der Schönbergschule.

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